//Wir starten mit euch durch

Wir starten mit euch durch

Fünf junge Damen der Nordwest-Zeitung nehmen an der Aktion „Lauf Geht´s“ in diesem Jahr teil. Für die Volontärinnen Chelsy Haß, Tatiana Gropius, Gloria Balthazaar und Mareike Wübben ist es die erste Teilnahme an solch einem Programm, Karina Ahlrichs aus dem Abo-Marketing ließ sich bereits im letzten Jahr von der Aktion begeistern.

2018 wollen alle fünf von den verschiedenen Laufgruppen und ihren Erfahrungen mit Fortschritten und Rückschlägen berichten.

Gloria Balthazaar

Wann ich das letzte Mal die Laufschuhe geschnürt habe? Im Sportunterricht in der Schule – und das gezwungenermaßen. Denn wirklich gerne bin ich nie gelaufen, vor allem nicht weite Strecken. Der 100-Meter-Sprint war für mich immer schon die Grenze zum Langlauf. Das ist inzwischen sieben Jahren her und meine Einstellung hat sich ein wenig geändert. Seit ich im Oktober 2016 mit meinem Volontariat bei der Nordwest-Zeitung angefangen habe – und seitdem Vollzeit arbeite – fehlt mir einfach die Bewegung und Zeit an der frischen Luft. Und wie lässt sich das besser vereinen, als beim Laufen. Ob ich wirklich den Halbmarathon in Angriff nehmen möchte oder lieber die nur die zehn Kilometer laufen werde, weiß ich noch nicht. Ich lass mich einfach mal überraschen.

Mareike Wübben

Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft – so bringt es Emil Zatopek, tschechischer Marathon-Olympiasieger von 1952 und Lauf-Fanatiker, auf den Punkt. Noch vor ein paar Jahren hätte ich diesen Satz nicht unterschrieben. Als Asthamtikerin war ich in der Schule schon keine Freundin des Laufens und während des Studiums war ich eher der Typ Passiv-Mitglied im Fitnessstudio. Das änderte sich vor ein paar Jahren: Ich fand immer mehr Spaß am Sport und probierte auch das Laufen, damals noch mit Hund, aus. Die frische Luft, die Sonne im Gesicht, Musik auf den Ohren – was mich früher überhaupt nicht reizte, hellte nun meine Stimmung auf. Seit April 2016 bin ich Volontärin bei der Nordwest-Zeitung und habe schon im vergangenen Jahr mit dem Programm „Lauf geht’s“ geliebäugelt, fühlte mich der Aufgabe aber nicht gewachsen. Da ich aber immer noch und vor allem zunehmender vom Lauf-Fieber gepackt werde (vergangenes Jahr habe ich immerhin schon 8 Kilometer gerockt), muss in diesem Jahr ein ambitioniertes Ziel her. So fiel die Entscheidung, mich für „Lauf geht’s“ anzumelden und damit den Halbmarathon im Oktober ins Visier zu nehmen. Trotz erster Vorerfahrungen freue ich mich auf gute Tipps, Ideen für eine gesunde Ernährung, spannende Kontakte und gemeinsame Läufe in den kommenden sechs Monaten.

Chelsy Haß

In der Schule und im Freundeskreis gelte ich seit jeher als dieses eine Mädchen. Die Unsportliche. Die, die sich nur bewegt, wenn es unbedingt sein muss. Und der Fairness halber muss ich sagen: Bisher hat das den Nagel auf den Kopf getroffen. Als ich sieben Jahre alt war, wurde mir Asthma diagnostiziert. Mittlerweile bin ich aus dem nervigen Belastungsasthma in das nicht weniger nervige allergische Asthma herausgewachsen. Das bedeutet bei körperlicher Aktivität japse ich weniger als noch vor einigen Jahren. Sportlicher bin ich dadurch nicht wirklich geworden. Handball, Jiu Jitsu, Tanzen – ich habe als Kind viele Sportarten ausprobiert und alles recht schnell wieder fallengelassen. Die Begeisterung an der Bewegung hat mich nie wirklich gepackt. Erst seit einigen Monaten gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und habe das erste Mal Freude daran. In sechs Monaten zum Halbmarathon? Könnte ich es schaffen? Ich weiß es nicht. Nach 15 Minuten auf dem Rad oder drei Etagen die Treppe hoch ist es bei mir schon vorbei. Dafür habe ich einfach nicht die Kondition. Aber „Lauf geht’s“ ist die beste Möglichkeit, um das zu ändern. Und es ist auch eine Chance es mir und meinem Umfeld zu beweisen. Denn eines habe ich mir von Anfang an vorgenommen: Wenn schon, denn schon! Deshalb werde ich in den nächsten sechs Monaten fleißig trainieren, hoffentlich am Ball bleiben, und dann am Ende die 21,0975 Kilometer laufen.

Tatiana Gropius

Als Schülerin habe ich schon einmal vor knapp zehn Jahren bei einem Halbmarathon mitgemacht. Allerdings auch nur, weil die Sportlehrerin jedem Schüler eine 1 für die Teilnahme versprochen hat. Damals habe ich gemerkt: Bei einem Marathon ist der Durchhaltewillen mindestens genauso wichtig wie die Fitness.  Das fand ich toll und von da an habe ich angefangen regelmäßig Sport zu treiben. Jetzt suche ich eine neue Herausforderung, und hoffe mit regelmäßigem Lauftraining meine Kondition steigern zu können. Denn Lauftraining betreibe ich bis jetzt höchstens für einige Minuten auf dem Laufband.

Karina Ahlrichs

Ich habe bereits im vergangenen Jahr an dem „Lauf geht’s“-Programm der NWZ teilgenommen. Die sechs Monate waren informativ, motivierend, manchmal ein klein wenig anstrengend, aber unterm Strich war es eine tolle Zeit! Vor allem durch den Zusammenhalt mit den NWZ-Kollegen und den anderen „Lauf geht’s“-Teilnehmern in meiner Latte-Macchiato-Gruppe.

2017 habe ich mich für den 10-Kilometer-Lauf entschieden. Als untrainierte Laufanfängerin habe ich es langsam angehen lassen und war glücklich darüber, am Ende problemlos die Ziellinie überqueren zu können. Jetzt werden die Laufschuhe neu geschnürt und es geht ab Richtung Halbmarathon! Diesen zu schaffen – in welcher Zeit auch immer – ist mein Ziel für 2018.

Da ich jetzt kein kompletter „Lauf geht’s“-Frischling mehr bin, habe ich mich in der Cappuccino-Gruppe angemeldet. Ihr findet mich beim Lauftreff in Oldenburg-Wechloy und ab und zu auch in Varel. Ich werde euch berichten, was das Training auf der nächsten Etappe für uns bereithält. Zudem schreibe ich über meine Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, damit es bei euch von Anfang an gut läuft!

2018-03-15T15:29:38+00:00