Nie um einen flotten Spruch verlegen und schon am Sonntagmorgen voller Energie? Teilnehmer der Latte Macchiato-Gruppe am Osternburger Utkiek wissen: Das kann nur Trainerin Ina Harms sein.

Macht ein Läufer mal schlapp, ruft die quirlige Hundsmühlerin demjenigen schon einmal ihren Motivationsschlachtruf  “Boom Schakalaka” zu. Neben den “Lauf geht’s”-Teilnehmern trainiert die erfahrene Sportlerin noch Anfänger- sowie Fortgeschrittene-Laufgruppen beim Hundsmühler TV.

Bei so viel guter Laune, die Trainerin Ina zu jedem “Lauf geht’s”-Lauftreff mitbringt, fragt man sich schnell: Was ist denn nun ihr Geheimnis? Liegt es etwa am Frühstück? “Jeder muss auf seinen Körper hören. Für mich ist es morgens mein Honigbrot – mehr kann ich nicht essen. Im Gegensatz zu anderen, die Würstchen oder weiß der Geier was morgens essen”, sagt sie und lacht. Man merkt, dass bei der Trainerin der Spaß nicht zu kurz kommen darf.

Allerdings gibt es auch bei Trainerin Ina die ein oder anderen Sachen, auf die sie bei ihren Schützlingen achtet. “Wichtig ist, dass der Oberkörper immer schön gerade ist. Die Teilnehmer müssen genügend Luft bekommen”, erzählt sie. Vom Kopf bis zum Fuß – der ganze Körper muss mitgenommen werden. “Die Arme holen Schwung und die Beine tragen dich nach vorne. Umso größer du dich machst, umso mehr Kraft kriegst du auch.” Der Laufspaß bleibt lange erhalten, wenn man nur auf seinen Körper hört. Das musste auch schon Trainerin Harms feststellen. “Auch ich habe schon große Läufe abgebrochen, weil es nicht mehr ging. Da zeigt man mehr Größe als sich durchzuquälen und kurz vorm Ziel zusammenzubrechen.”

Einer ihrer Lieblingsläufe war übrigens der New York-Marathon. In der Millionenmetropole hat die Läuferin, die beim Training stets ein rotes Cappy trägt, Verwandtschaft. “Das war schon eines meiner Highlights”, sagt sie. Die Läuferin könne allerdings jeder Strecke etwas abgewinnen. So auch einer ihrer sportlich herausforderndsten Läufe: der Hermannslauf. “30 Kilometer auf und ab! Das war ganz schön anstrengend! Aber das hat auch was”, sagt sie. Man merkt: So schnell lässt sich Trainerin Ina nicht die Laune verderben.

Eure Tatiana