Auch wenn es Woche für Woche anstregender wird, bei den Lauftreffs vergeht die Zeit wie im Flug. Man unterhält sich, tauscht sich aus – und läuft quasi “nebenher”. Aber wie ist es bei den Trainingseinheiten unter der Woche? Eine Mitstreiterin hat einen Tipp für euch alle, wie auch diese Runden mehr Spaß machen können.

Sie absolviert ihr Training ganz einfach mit einem tierischen Partner. Zugegeben, wer einen Hund zuhause hat, wird schon mal auf diese Idee gekommen sein. Unsere Lauf-Kollegin aus der “Mittelschneckengruppe” in Hatten, wie sie selbst sagt, geht aber mit Tierheim-Hunden joggen. “Ich gehe schon seit ein paar Monaten zweimal in der Woche ehrenamtlich Gassi mit den Hunden aus dem Tierheim Bergedorf und zack war da die Idee, das Training damit zu verbinden. Jetzt trainiere ich also meine zwei Laufeinheiten mit Partner auf einer tollen Laufstrecke durch den Wald in Bergedorf und fühle mich zudem tierisch beschützt”, erzählt sie.

Auch vor einigen Jahren sei sie öfter mal laufen gewesen, allerdings fühlte sie sich nicht ganz wohl dabei. “Im Wald fand ich es oft gruselig so ganz allein. Irgendwann fühlte ich mich unsicher und jeder knackende Zweig ließ mich stoppen. Das war dann leider auch eine super Ausrede, um aufzuhören.” Als mir unsere Mitstreiterin beim Lauf-Treff in Hatten davon erzählt hat, konnte ich das sofort nachvollziehen.

Mit ihrem tierischen Laufpartner fühlt sie sich gleich sicherer. “Außerdem macht es viel mehr Spaß, als alleine zu laufen. Und wenn ich Momente habe, in denen ich merke, dass ich nicht mehr kann, kommt meistens ein Ruck an der Leine und ein auffordernder Blick – und weiter geht es”, meint sie und lacht. Das Training mit Hund sei übrigens nicht nur für Lauf-Erfahrene, sondern auch für Anfänger geeignet. “Wenn ich mal nicht so schnell laufen möchte, nehme ich mir einfach einen etwas älteren Hund. Für die kommenden Sprinteinheiten nehme ich dann halt einen jungen Hund. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich sagen, der Hund passt sich ans Tempo des Läufers an.”

Ihre Erfahrungen teilt die junge Frau gerne mit uns allen: “Vielleicht wäre das ja auch etwas für den einen oder anderen Teilnehmer, denn nicht alle haben einen Trainingspartner. Außerdem tut man auch noch etwas Gutes, denn so können sich die Hunde mal richtig auspowern. Mit einer Hundejoggingleine (kostet um die 20 Euro) hat man zudem die Hände frei und kann die Landschaft und den Lauf genießen. Wer weiß, vielleicht wird ja auch aus einem ‘Trainingspartner’ der Freund fürs Leben”, erzählt unsere Mitstreiterin. Die Joggingleine wird übrigens einfach um den Bauch festgemacht, wie ihr im Bild sehen könnt.

Tolle Aktion! So tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern dem Vierbeiner auch :)

Habt ihr auch Tipps, wie die Trainingseinheiten unter der Woche schneller umgehen oder mehr Spaß machen? Erzählt uns gerne davon!

Bis bald, eure Gloria