Ich liebe Pasta! Von daher ist mir das Reduzieren von Kohlenhydraten in den letzten Monaten manchmal doch sehr schwer gefallen. Aber jetzt in den letzten Tagen vor dem Halbmarathon, der sogenannten Tapering-Phase,  sollen wir unsere Engeriespeicher noch einmal richtig auffüllen und dürfen uns daher auch an Kohlenhydraten satt essen. Das sind doch gute Nachrichten! Wer weiß, vielleicht planen einige von euch für Samstag sogar eine richtige Pasta-Party mit anderen “Lauf geht’s” Teilnehmern? Falls ihr dafür noch auf der Suche nach passenden Rezepten seid, haben wir “Lauf geht’s” Bloggerinnen euch unsere Lieblingspastarezepte rausgesucht. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Ruckzuck-Pasta von Karina:

Dass ich euch dieses “Rezept” an die Hand gebe ist fast ein bisschen frech, denn gekocht wird eigentlich nur die Pasta. Doch als ich überlegt habe, welches Rezept ich für euch auswählen soll, hatte ich eine leicht nostalgische Anwandlung. Dieses Gericht hat mich treu durch meine Hamburger Volontariatszeit begleitet, in der ich weder über viel Geld noch Zeit verfügt habe. In der Mittagspause sind wir oft einfach zum nächsten Supermarkt gelaufen, haben ein paar frische Sachen eingekauft und dann schnell in der Miniküche der Agentur für uns Volontäre und Praktikanten Pasta gekocht. Also, falls ihr an diesem Wochenende wenig Zeit habt, seid ihr mit diesem Rezept bestens bedient!

Kocht dafür einfach eine Pasta eurer Wahl (ich nehme meistens Penne) und verfeinert diese mit rotem Pesto, frisch gewaschenem Ruccola, schwarzen Oliven, klein geschnittenem Mozzarella oder Schafskäse und halbierten Cocktailtomaten. Fertig! Wer will kann auch noch ein paar Pinienkerne rösten und darüber streuen.

Wenn jemand Fleisch hinzufügen möchte kann er zusätzlich einfach Hähnchen- oder Putenbrust in Streifen schneiden, in Olivenöl anbraten und anschließend pfeffern und salzen. Dann die Geflügelbruststreifen zusammen mit der Pasta anrichten.

Mareikes Gemüse-Bolognese:

Ich versuche seit rund einem Jahr, meinen Fleischkonsum auf ein Minimum zu reduzieren. Und das ist auch häufig kein Problem, weil mir Fleisch nicht schmeckt und sich auch mit Gemüse viele leckere Gerichte zaubern lassen. So ist es auch bei meinem Pasta-Gericht: die klassische “Bolo” als Gemüse-Variante.

Ihr braucht für 4 Portionen

  • 60 Gramm Parmesan
  • 130 Gramm Zwiebeln
  • 20 Gramm Olivenöl
  • 400 Gramm Auberginen/Zucchini/Gemüse nach Wahl
  • 30 Gramm Tomatenmark
  • 400 Gramm stückige Tomaten (passierte Tomaten gehen auch)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Nudeln

Den Parmesan klein reiben, die Zwiebeln klein hacken und im Olivenöl andünsten. Die Auberginen klein schneiden, in möglichst kleine Würfel (für mich übernimmt das eine Küchenmaschine :) ), und zu den Zwiebeln geben. Tomatenmark, stückige Tomaten, Salz und Pfeffer dazu geben und etwa 20 Minuten einköcheln lassen. Die passende Menge Nudeln kochen, darüber die Soße und den Parmesan geben und genießen :)

Lieblings-Nudeln ohne großen Kochaufwand: Tortellini (mit Spinat) kochen und (gekauftes) Pesto darüber geben. Neben der klassischen grünen Variante finde ich auch ein Gemüse- oder Käse-Walnuss-Pesto besonders lecker. Guten Hunger!

Glorias “Heimat-Pasta”:

Gebürtig stamme ich aus Baden-Württemberg – und wer da an Pasta denkt, kommt an Spätzle nicht vorbei. Wenn’s schnell gehen muss, nehme ich gerne die aus dem Supermarkt, aber besser sind natürlich selbstgemachte Spätzle. Und keine Angst, dass ist längst nicht so aufwendig wie Nudeln selber machen …

Alles was man braucht sind Eier, Mehl, Salz und etwas Muskat. Die Eier in einer Schüssel verquirlen und pro Ei einen gehäuften Esslöffel Mehl unterrühren – es muss ein zähflüssiger Teig entstehen. Am Ende mit Salz und Muskat abschmecken und schön Luft in den Teig schlagen (da hat man das Training für die Oberarme auch gleich erledigt …). Anschließend in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Spätzle rein schaben – entweder direkt aus der Schüssel oder von einem Brett. Einfacher wird es mit einer Spätzlepresse, die ist besonders für Anfänger gut geeignet. Dann werden die Spätzle auch alle schön gleichmäßig dünn. Da ich aber große Spatzen bevorzuge, schabe ich sie direkt aus der Schüssel … Die Spätzle circa zwei Minuten im Wasser kochen lassen (wenn sie oben schwimmen, sind sie gut), und mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen. Fertig!

So kann man die Spätzle schon essen, oder man brät sie noch leicht in Butter an. Die süddeutsche Pasta lässt sich wunderbar einfach so essen, nur leicht gebraten (dann empfehle ich drei bis vier Eier pro Person für den Teig) oder als Beilage, zum Beispiel zu Geschnetzeltem (dann reichen zwei bis drei Eier pro Person).

Lasst es euch schmecken!

Tatianas “Chili”-Pasta

Ich liebe scharfes Essen! Ein Fläschen Tabasco gehört neben Salz und Pfeffer zu meiner Gewürzgrundausstattung. Der Grundstein für meine Vorliebe wurde wohl gelegt, als ich als Kleinkind mit meiner Familie mal Verwandte in Mexiko besucht habe und dort scharfe “Süßigkeiten” probiert habe. Aber das ist eine andere Geschichte… =D

 

 

 

 

Für eine Portion scharfe Pasta, braucht ihr folgende Zutaten:

  • zwei große Tomaten
  • 75 Gramm Spaghetti
  • ein paar Basilikumzweige
  • Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Tabasco
  • Zwiebeln
  • bei Bedarf Käse, wie zum Beispiel Mozzarellabällchen oder Parmesan
  • Olivenöl
  • Tomatenmark
  1. Spaghetti schon einmal in einen Topf mit Salzwasser garen.
  2. Währendessen die Tomaten und Zwiebeln kleinschneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten.
  3. Nach und nach in die Pfanne etwas Tomatenmark, Pfeffer und Salz hinzugeben. Je nach Bedarf mit einer Prise Chiliflocken und Tabasco abschmecken.
  4. Die Tomatenmasse in der Pfanne köcheln lassen.
  5. Die fertig gegarten Nudeln abgießen und noch einmal mit Butter und Salz zurück in den Topf geben. Ein paar Minuten ruhen lassen. So schmecken die Nudeln einfach besser.
  6. Danach die Tomatensoße zusammen mit den Nudeln servieren. Fertig!

 

Zu guter Letzt haben wir hier noch ein Pastarezept von Dr. Feil. Damit seid ihr garantiert auf der sicheren Seite!

Spaghetti Bolognese á la Dr. Feil

Für 2 Personen
– 100 g Dinkelspaghetti
– 1 Zwiebel
– 2 Karotten (150 g)
– 250 g Rinderhack
– 15 g Butterschmalz
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Stück Ingwer, gerieben
– Kurkuma, Paprikagewürz, Chili, Pfeffer, Salz
– 400 g Tomaten (frisch oder aus der Dose)
– Frische Kräuter (Petersilie, Basilikum)
Zubereitungszeit: 35 Minuten

1. Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und mindestens 5 Minuten stehen lassen.
2. Die Karotten raspeln.
3. Das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten.
4. Nach circa 3 Minuten die Karotten und das Rindfleisch in die Pfanne geben.
5. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
6. Das Fleisch in der Pfanne weitere 5 Minuten braten.
7. Tomaten in die Pfanne geben und 10 Minuten köcheln lassen und Knoblauch, Ingwer, Gewürze und Kräuter dazugeben.