//Ohne Schweiß kein Preis!

Ohne Schweiß kein Preis!

Herrlich, dieser Sommer! Ich genieße das momentane Wetter gerade total. Ich finde es toll, dass ich jetzt auch auf Balkonien Urlaub machen kann, die Haut schön gebräunt ist, die Abende im Freien lang und lau sind und die Endorphine dank der Sonne nur so aus mir rauspurzeln. Und hatte Dr. Feil nicht in seinem ersten Vortrag gesagt, dass wir die Sonne genießen sollten?

Das Training macht mir bei diesem Wetter auch enorm viel Spaß. Vor allem deswegen, weil ich vor Arbeitsbeginn Laufen gehen kann und nicht in der Abendhitze die Laufschuhe schnüren muss. Aber auch ich frage mich angesichts der kommenden Tage mit Temperaturen um die 35 Grad, ob Läufe bei diesem Wetter wirklich gut sind. Deswegen habe ich kurz mal Headcoach Torsten Iverssen angefunkt, der mir gerne ein paar meiner Fragen beantwortet hat!

Viel trinken und dann trainieren

„Sofern du körperlich fit bist, spricht nichts dagegen, das Training wie im Plan beschrieben zu absolvieren“, sagt der Experte. Er rät allerdings dazu, das Training in die Morgenstunden oder auf den späten Abend zu verlegen. Vor dem Lauf sollte die Flüssigkeitsversorgung stimmen, aber: „Wenn du vor dem Lauf einen Liter eiskaltes Wasser trinkst gluggert der Bauch, weil er mit dem vielen und kalten Wasser klar kommen muss.“ Das ist also nicht empfehlenswert. Ich persönlich trinke derzeit gerne Eistee, den ich mir mit extra Teebeuteln zum kalt Aufgießen zubereite. Wer viel schwitzt kann seinem Wasser noch Salz hinzufügen, rät Torsten. Vor allem für die langen Läufe kann sich laut Experte eine Tasche lohnen, in der auch eine Flasche Wasser Platz findet.

Ideal sind laut Headcoach Strecken durch Schatten und den Wald. Beim Training quälen sollte sich aber niemand. „Wer schlapp ist oder sich nicht gut fühlt, sollte das Training abbrechen. Wenn beispielsweise die Muskeln nicht gut versorgt werden, kann es zu Muskelkater kommen. Und das hemmt den Spaß am Laufen noch weiter“, sagt Torsten. Für ihn gilt: Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, damit die Läufer motiviert bleiben – hoffentlich sogar über das Programm hinaus.

 

Bitte nicht überfordern

Im Zweifel also lieber eine Pause machen, den Trainingsplan angleichen oder langsamer laufen, als die Lust zu verlieren. „Achte nicht so verbissen auf den Puls oder das Tempo, genieß auch mal die Natur und Strecke um dich herum“, rät der passionierte Läufer. Im Zweifel sind ein knackiges Tabata im kühlen Keller oder eine schnelle Runde im Schwimmbecken besser als gar kein Training.

 

Sich auch mal was gönnen

Das Wichtigste aber zum Schluss: Wir sollten uns nicht alles verbieten, nur weil es das Programm so vorgibt. „Ein Eis ist auch mal okay, ihr solltet euch nicht zu sehr einschränken. Wer viel Übergewicht hat, der darf sich essenstechnisch ruhig ein bisschen quälen. Wenn du aber zum Grillen eingeladen bist, dann geh dahin und besteh dort nicht auf deinen Salat. Oder du lädst die Leute zu dir ein und zeigst deinen Freunden, wie die Dr.-Feil-Ernährung aussieht.“ Guter Tipp, wie ich finde!
Also ihr Lieben, bleibt auch bei der Sommerhitze dran. Hört aber auf euren Körper und überfordert ihn nicht. Bei der Tempo-Einheit heute Morgen hab ich auch nicht die vollen 7 Minuten gemacht, sondern zweimal auf 5:30 Minunten verkürzt. Gemeinsam schaffen wir das, eure Mareike!
2018-07-27T13:24:36+00:00