Dieser Satz stammt von Marc Gassert, einem Referenten der Vortragsreihe „NWZ-Impulse“, von dem ich kürzlich interessante Denkanstöße zu dem Thema Selbstdisziplin bekommen habe. Und wie viel Wahrheit darin steckt, durfte ich vergangenen Sonntag gleich selbst erfahren.

Was war passiert? Ich bin, was das Lauftraining und die gesunde Ernährung angeht, ein wenig aus dem Tritt geraten. Aufgrund von kurzzeitiger Unpässlichkeit, einem entspannten Inselwochenende, meinem Geburtstag und einem Berg Arbeit auf dem Tisch bei meiner Rückkehr ins Büro, ist mein Lauftraining etwas nach hinten gerutscht und ich habe den Trainingsplan für circa zwei Wochen nicht eingehalten. Also ich bin ab und zu gelaufen, aber eben nicht nach Plan und ich habe zugegebenermaßen auch einige Laufeinheiten ausfallen lassen. Am letzten Wochenende war mir klar, wenn ich am Sonntag nicht zum Lauftreff gehe, dann bin ich raus! Neben Mobi & Stabi und dem Lauf-ABC hatten wir einen 75-Minuten-Lauf vor der Brust. Und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Ich musste wirklich kämpfen, um mithalten zu können.

Zum Glück war ich nicht die Einzige, der es so erging. Eine andere Teilnehmerin meiner Laufgruppe hatte unter der Woche ebenfalls „geschwänzt“ und ihr ging es ähnlich mies. Wir waren beim Absolvieren des Lauftrainings beide etwas kurzatmig und hatten aufgrund der Wärme zusätzlich mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Unsere Laufgruppe hat das jedoch total super aufgefangen. Wir wurden mit Flüssigkeit versorgt und fürsorglich in die Mitte genommen, bis das Training überstanden war. Danke euch allen nochmal dafür! Ihr seid einfach die Besten! :-)

Das Zauberwort, um so etwas zu vermeiden heißt „Regelmäßigkeit“. Also auch unter der Woche kontinuierlich das Training durchziehen. Das hat unser Trainer anschließend noch einmal betont. Dass ich dies in der letzten Zeit nicht ganz eingehalten habe, hat sich tatsächlich bitter gerächt.

Einfach tun, was man sich vorgenommen hat, ist allerdings manchmal gar nicht so einfach. Ständig kommt einem etwas dazwischen und schon sind die guten Vorsätze dahin. Laut Marc Gassert können einem kleine Rituale dabei helfen, die Selbstdisziplin zu stärken und den inneren Schweinehund zu überwinden. Man muss dann nicht mehr groß nachdenken, was auf der Agenda steht und wie man es am besten in den Tag integriert, sondern man tut es einfach. So wie das Zähneputzen. Für mich persönlich bedeutet das: Morgens vor der Arbeit laufen! Um kurz nach 6 Uhr morgens fallen mir wesentlich weniger Ausreden ein als abends um 20 Uhr. Und so bin ich in dieser Woche noch vor der Arbeit losgetrabt und habe mein Lauftraining absolviert.

Falls euch das Thema „Selbstdisziplin“ interessiert, bekommt ihr hier einen kleinen Einblick zu den Inhalten des Vortrags von Marc Gassert:

 

Ein Tipp von mir: Die Reihe „NWZ-Impulse“ bietet regelmäßig interessante Vorträge zu vielen verschiedenen Themen an. Schaut doch einfach mal, ob etwas für euch dabei ist:

https://www.sprecherhaus-shop.de/vortragsreihen/nwz-impulse-2018/

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Training!

Liebe Grüße

Karina

PS: Auch Wolfgang Grandjean hat einen Vortrag von Marc Gassert besucht. Was er zu dem Thema Disziplin zu sagen hat, könnt ihr in eurem Buch „Lauf dich gesund“ auf Seite 111 nachlesen.