Zu unserem Trainingsprogramm gehört auch der Punkt Regeneration. Also Entspannung. Ein gemütlicher Filmabend zu Hause – vielleicht mit ein paar „Lauf geht’s“-Freunden – ist da doch genau das Richtige, oder?

Kennt ihr das? Eine Geschichte bewegt einen so sehr, dass man noch Tage später daran denken muss? Mir ist das gerade erst wieder passiert, als ich den Film „Wechselzeiten“ angeschaut habe. Diese Story möchte ich euch nicht vorenthalten!

Meine Kollegin Sandra ist im Laufrausch. :-) So kann man das glaube ich am besten bezeichnen. Eifrig trainiert sie in der Latte-Macchiato-Gruppe am Utkiek und hat bislang noch nicht eine Trainingseinheit ausgelassen! Chapeau! Den Anstoß dazu hat sie vor einem Jahr bekommen, als sie ihren Bruder zu dem größten Triathlon der Welt, dem Hamburg Wasser World Triathlon begleitet und ihn als Zuschauerin angefeuert hat. Damals hat sie für sich entschieden, ich möchte Laufen lernen! Jetzt ist sie als begeisterte Teilnehmerin bei „Lauf geht’s 2018“ dabei.

Vor einigen Tagen hat sie mir eine DVD in die Hand gedrückt mit den Worten „Das musst du dir unbedingt ansehen“. Der Film „Wechselzeiten“ handelt laut Beschreibung auf der Rückseite der DVD von vier Frauen und ihrem Weg zum ersten Triathlon ihres Lebens. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Triathleten bislang für komplett verrückt gehalten habe. Denn Triathlon bedeutet in der Olympischen Distanz: 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. In der etwas moderateren Sprintdistanz, die auch für Anfänger geeignet sein soll, immerhin noch 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Wer macht denn so etwas? Beim Anschauen des Films stelle ich fest: Offenbar ganz normale Menschen. Beeindruckt hat mich, wie die Teilnehmer – alles Triathlon-Frischlinge – das straffe, körperlich wie mental herausfordernde Trainingsprogramm in ihren meist ohnehin schon vollen Alltag integriert und eisern durchgezogen haben. Auch als engagierte Vollblut-Geschäftsfrau oder alleinerziehende, berufstätige Mutter. Ebenfalls beeindruckend zu sehen war, wie die Gruppe mit der Zeit durch das gemeinsame Training immer mehr zusammen gewachsen ist und welche Gründe jeweils hinter dem Entschluss des Einzelnen standen, sich der Herausforderung Triathlon zu stellen.

Hier ein kleiner Einblick:

 

Wenn ihr euch den Film zu Hause anschauen möchtet, die DVD bekommt ihr hier.

Fehlt nur noch das Popcorn! Ach nee, keinen Zucker. ;-)

Aber halt! Ich habe da etwas für euch! Selbstgemachtes Popcorn, das euch euren Kinoabend zu Hause versüßen oder euch einheizen wird. Je nachdem.

Grundrezept für Popcorn:

  • 1 Tasse Maiskörner
  • 2 EL Kokosöl

In einem großen Topf mit Deckel das Kokosöl erhitzen. Dann die Maiskörner hinzufügen. Deckel drauf. Nach kurzer Zeit fängt der Mais an aufzupoppen. Die Hitze auf die kleinste Stärke reduzieren und den Topf immer wieder einmal rütteln, bis das Popcorn fertig ist.

Popcorn mit Birkenzucker und Zimt:

Etwas Butter schmelzen und mit einem TL Zimt und 2-3 TL Birkenzucker mischen. Über das fertige Popcorn geben und gut durchmischen. Schmeckt ein bißchen nach Weihnachten.

Popcorn mit Dr. Feil Gewürzen:

Etwas Butter schmelzen und mit Chili, Kurkuma, Zimt, Ingwer und Pfeffer (je nach Gusto) verrühren. Über das fertige Popcorn geben. Ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber so habt ihr noch einmal eine Extraportion Gewürze intus. Kann bestimmt nicht schaden!

Passenderweise findet gerade jetzt an diesem Wochenende (14. – 15. Juli 2018) wieder der Hamburg Wasser World Triathlon statt. Da mich die Geschichte ziemlich fasziniert hat, überlege ich ernsthaft am Samstag einen Kurztrip nach Hamburg zu unternehmen, um mir dieses riesige Sport-Spektakel anzuschauen. Außerdem: ein Shopping-Trip nach Hamburg geht immer!

Hamburg Wasser World Triathlon:

 

Wer weiß, vielleicht ist das ja nach „Lauf geht’s 2018“ die nächste Herausforderung für den ein oder anderen von euch? Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, einen Triathlon zu meistern. Aber ich kann auch nicht Kraulen und würde bei dem Versuch 1,5 Kilometer durch die Alster zu schwimmen vermutlich ertrinken. Und mit meinem Hollandrad könnte ich da auch nicht mithalten. :-)

Egal, wir fokussieren uns jetzt wieder auf unser eigenes Ziel: den Halbmarathon am 21. Oktober. Den gilt es zu schaffen! Yippie!

Liebe Grüße

Karina