Vor etwa zwei Jahren hat mich das Lauffieber gepackt. Seitdem laufe ich im Schnitt um die fünf Kilometer. Nicht besonders schnell – als Asthmatikerin hat meine Lunge gefühlt eine Leistungsgrenze – aber dafür so 30 bis 40 Minuten. Acht Kilometer schaffte ich im vergangenen Jahr, jetzt nach einer Winterpause, in der ich nur meine Runden auf dem Laufband im Fitnesstudio gedreht habe, muss ich erstmal wieder reinkommen.

Aber soll das immer so weiter gehen? Immer nur fünf Kilometer und gut ist? Nee, dachte ich mir und habe mich kurzerhand für die Teilnahme an der Aktion “Lauf geht’s” entschieden. Ich wollte ein größeres Ziel erreichen, mit Plan trainieren und Erfolge sehen. Deswegen mache ich mit. Und in den Gesprächen mit einigen Teilnehmern aus dem vergangenen Jahr wurde mir jetzt klar, dass dies genau der richtige Weg werden könnte!

Etappenziel: Kerstin und Timo Festhing nach dem ersten größeren Lauf im August 2017 in Schortens

Timo und Kerstin Fasting aus Wahnbek im Landkreis Ammerland sind zwei Teilnehmer. Auch sie waren vorher schon sportlich, spulten aber ihr gewöhnliches Programm ab. Sie verloren nach und nach die Lust am Laufen, wollten sich mit dem Programm von Dr. Feil einer neuen Herausforderung stellen. Da das Paar zu zweit angemeldet war, konnten sich die beiden gegenseitig motivieren. Sie liefen häufig nach der Arbeit und damit abends – was ja auch mir bevor stehen wird. Obwohl ich auch gerne mal vor der Arbeit ins Fitnessstudio gehe. Irgendwie gehe ich dann motivierter durch den Tag.

Motivation gaben den beiden auch die gemeinsamen Läufe beim Lauftreff in Dreibergen. Ich komme aus dem Oldenburger Münsterland, wo es in diesem Jahr keinen Laufftreff gibt (wenn sich einige von euch allerdings da zusammen tun, meldet euch bei mir!). Deswegen werde ich mich in Hatten in die Cappuccino-Gruppe einreihen – und hoffentlich nicht aus der Reihe laufen.

Hochroter Kopf aber Freude pur: Kerstin und Timo Fasting nach dem Halbmarathon in Oldenburg

Auch in Dreibergen dabei war Catharina Eiler. Sie kommt aus Rastede und war wie die Castings in der Fortgeschrittenen-Gruppe. Die 53-Jährige kennt mein Dilemma: Man spult so sein Programm ab. “Lauf geht’s” sollte ihr Höhepunkt 2017 werden. Und noch heute merkte ich im Gespräch, wie begeistert sie vom Programm war. Was mich besonders fasziniert hat: Auch im Urlaub – auf Norderney und in Bayern – hat sie die Laufschuhe geschnürt. Denn ich habe auch in diesem Jahr schon zwei Urlaube gebucht und hab mich schon gefragt, wie das laufen soll. Catharina Eliler war total begeistert vom Joggen im Urlaub. So sieht man mal ganz andere Ecken und erlebt die Umgebung anders, erzählt sie. Das stimmt mich positiv!

Catharina Eiler aus Rastede nach dem Halbmarathon in Oldenburg

Probleme oder Komplikationen gab es weder bei den Fastings noch bei Catharina Eiler. Sie genossen die Traingsläufe, fanden die Mobilisations- und Stabilisationsläufe gut und setzen auch die Ernährungstipps um. Bei den Wahnbeker stieß das Tabata-Intervall-Training nicht auf große Begeisterung, bei der Rastederin war es das Intervall-Laufen. Aber niemand ist perfekt – und auch das Programm wird Ecken und Kanten haben!

Begeistert waren alle drei Ammerländer vom Oldenburger Halbmarathon. Zwar gab es bei Kilometer 18/19 den “Mann mit dem Hammer” – also einen kleinen toten Punkt – aber alle sind glücklich im Ziel angekommen. Diese Erinnerung an die Glücksgefühle in den Gesprächen war regelrecht ansteckend. Und sowohl die Fastings als auch Catharina Eiler sind derzeit noch gut im Training. Alle haben ihr Pensum auch nach dem Programm erhöht und fühlen sich fitter – auch das stimmt mich positiv!

Insgesamt bin ich dank der Gespräche mit den ehemaligen Teilnehmern total begeistert vom Programm und habe jetzt schon Lust, loszulaufen. Drückt mir die Daumen, dass es auch bei mir so reibungslos läuft, eure Mareike